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Ausstellung „Eberhard Bosslet - Chisme – Heavy Duty” im Museum TEA - Tenerife Espacio de las Artes, Santa Cruz de Tenerife . 16.5.-12.10.2014

Die Ausstellung umfasst 7 Großinstallationen und eine Raum mit einer Vielzahl von Bilddokumentationen seiner Interventionen in Spanien auf 800m2 in 8 Räumen. http://youtu.be/MYK2WCNUrJ4

Alle Werke für diese Ausstellung wurden von Eberhard Bosslet (geb.1953 in Speyer) für diese speziefischen Räumlichkeiten konzipiert und vor Ort mit Hilfe von lokalen Sponsoren und Leihgebern von Material und Gerätschaften realisiert. Die Werke basieren auf verschiedenen Konzeptionen, die anlaßbezogen modifiziert werden und somit einer Aufführung vergleichbar der von Musikstücken nahe kommt in dem die zugrunde liegende Konzeption neu interpretiert wird. Meist erfahren diese inszenierten, skulptural – installativen Werke am Ort ihrer Neuaufführung eine raumrelationale Neudimmensionierung und einen Wandel in der Materialität durch die vor Ort verfügbaren, ausgeliehenen Dinge und Gerätschaften. Sofern diese Werke nicht im Laufe der Ausstellung von jemanden Erworben werden, gehen alle Werkbestandteile an den Ort ihrer Herkunft zurück. Das ist resourceschonend, kostengünstig und und in Verbindung mit dem Aufführungscharakter dieser Skulpturen eine Alleinstellungsmerkmal seiner künstlerischen Arbeitsweise.


Eberhard Bosslet / Chisme – Heavy Duty

Interventionen

Im Eingangsaal gibt es eine Inszenierung mit Flachbildmonitoren auf farbigen Wänden deren Farbigkeit sich auf ortstypische Fassadenfarbigkeiten bezieht. Hier sind auf 3 Flachbildmonitoren Interventionen Bosslets in einer lebendigen Bilderfolge die zu sehen, die er in den letzten 30 Jahren auf den Kanaren und im städtischen Raum von Antwerpen, Berlin, Duisburg und Barcelona verwirklichte. Auf 4 weiteren Monitoren werden Fotografien aus Fotoreihen mit einer farblich modifizierten Vespa gezeigt die aus den 80er Jahren stammen. In einer Sitzgruppe aus schäbigen Tischen und Stühlen der 70er Jahre können die Besucher das kürzlich erschienene 300 seitige Buch über seine interventionistischen Werke in Spanien durchblättern.



Weitere Abbildungen siehe:

 http://bosslet.com/interventions.html, und http://bosslet.com/vespa-scooter.html

Eberhard Bosslet / Chisme – Heavy Duty

Barrieren & Belästigungen

Basierend auf den Bau- und Baustofferlebnisse seiner Aufenthalte auf den

Kanarischen Inseln entwickelt Eberhard Bosslet seit 1995 die Serie der „Barrieren“,

( Abbildungen siehe: http://bosslet.com/galerie-at.html und http://bosslet.com/beton-concrete.html)

die vor Ort im Ausstellungsraum hergestellt werden und überwiegend aus

kniehohen, fundamentartigen Konstruktionen aus Beton und Stahl-Armierung

bestehen. Der Beton wird bei diesen Arbeiten frei geschüttet oder mittels

Schalung in Form gebracht. Mit den „Belästigungen“ erweitert Bosslet diesen

Werkansatz um primäre und sekundäre Baustoffe und Begleiterscheinungen des

Bauens. Wegen des erlebbaren hohen Gewichts erfordert die Verwirklichung der

Barrieren & Belästigungen“ eine umfassende Kenntnis der verborgenen statischen

Zusammenhänge des Ausstellungsgebäudes.

Die raumrelationalen Betonskulpturen, Schüttungen und Anhäufungen dominieren

den Raum, in den sie eingebracht sind und treten zugleich mit dem umgebenden

Gebäude in Dialog. Durch diese anlaßbezogenen und neu interpretiert aufgeführten

Werkonzepte entsteht so ein zeitgenössischer Dreiklang von Architektur, Skulptur

und Betrachter.



 

Eberhard Bosslet / Chisme – Heavy Duty

Closed Circuit Commerce

In seinen mit „Closed Circuit Commerce“ betitelten Skulpturen verwendet

Eberhard Bosslet eine Vielzahl handelsüblicher Einkaufswagen, die er als

Instant sculpture“ auf den Parkplätzen der Einkaufszentren zu großen

Kreisen zusammenschließt.

Für die Ausstellung im TEA in Santa Cruz de Tenerife transferierte und transformiert

er diese Konzeption in den Innenraum und verändert die Anmutung des Kreises,

indem er die Einkaufswagen auf den Kopf stellt, so dass die Laufrollen

nach oben zeigen. Der Ausstellungsraum wird durch diesen Einkaufswagenkreis

fast gänzlich occupiert. Dem Besucher bleiben die Randbereiche als

Bewegungsfläche. Eberhard Bosslet spielt damit auf das aktuelle Thema

geschlossener Wirtschaftskreisläufe an und auf die Frage, wer am Konsum

teilnehmen darf und wer davon ausgeschlossen bleibt.


Weitere Abbildungen siehe: http://bosslet.com/einkaufswagen-kreise.html



 

Eberhard Bosslet / Chisme – Heavy Duty

Schrott & Sonne

EinRaumHaus

In seinen großformatiger Fotografien aus den Werkgruppen „Schrott & Sonne“ und „EinRaumHaus“

macht Eberhard Bosslet den Moment von Zeit und Vergehen, Mobilität und Immobilität

sichtbar. Die Bilder thematisieren das zeitliche Miteinander und die Interferenz von weitläufiger,

gegliederter Landschaft und die menschlichen Eingriffe in diese. Bereits seit 1982 arbeitet

Eberhard Bosslet an dem Werkzyklus „Schrott & Sonne“, seit 2006 an der Serie „EinRaumHaus“.

Durch das beachtliche Format erscheinen die Darstellungen fast lebensgroß. Die Fotos sind auf PVC-Planen geprintet und wurden direkt auf die Ausstellungswände appliziert. Leitmotiv sind zurückgelassene, ausgebrannte, zerlegte Automobile in teilweise bizarren Landschaften. Das imaginierte Tempo leistungsstarker Fortbewegungsmittel wird in den Fotografien zum Stillstand gebracht und somit in ein Zeitmaß abgebremst, das eher der langsamen Veränderlichkeit von Landschafts- und Kulturräumen entspricht. Diese trotz ihrer Größe unprätentiösen Bilder ehemals „automobiler“ Objekte in der Weite der Landschaft korrespondieren mit immobilen Kleinstbauwerken, die im suggestiven Dialog mit ihrer Umgebung stehen. Die Fotografien eröffnen eine besondere Dimension der Wirklichkeit: Sie sind weder inszeniertes fotokünstlerisches Werk noch Reportagefotografie eines historischen oder zeitgeschichtlichen Prozesses. Die Arbeiten von Eberhard Bosslet verstetigen den Moment, in dem unterschiedliche zeitliche Prozesse zusammenfließen und in ihrer Darstellung gleichartig werden.


Eberhard Bosslet / Chisme – Heavy Duty

Modularen Strukturen

Die „Modularen Strukturen“ sind autonome, freistehende Großskulpturen im

Innenraum, die aus Systemgerätschaften des Baugewerbes hergestellt sind.

Anhand von Konstruktionsanleitungen und Teilelisten werden diese Skulpturen

mit ausgeliehen Systemschalungen unterschiedlicher Hersteller und

Abnutzungszustände im Ausstellungsraum hergestellt. Von Anlass zu Anlass

erhalten diese Werke, vergleichbar einer Patitur in der Musik, eine neue Interpretation.

Eberhard Bosslet beschäftigt sich seit 1988 mit dem Thema der „Modularen Strukturen“.

Konzeptionell stehen sie den „Unterstützenden Maßnahmen“ (seit 1985) nahe, indem in ihnen

die gleichen Ausrüstungsgegenstände des Baugewerbes angewendet verwenden.


Weitere vergleichbare Werke:

http://www.bosslet.com/saarbruecken-2012.html

http://www.bosslet.com/kv-ingolstadt-2009.html

http://youtu.be/jh1lx6is2t0


 

Eberhard Bosslet

Unterstützende Maßnahmen

Mit seinen „Unterstützenden Maßnahmen“ bringt Eberhard Bosslet konstruktive

und sperrige Einbauten in Innenräume. Zur Fertigung dieser Installationen setzt

er Schalungssysteme des Baugewerbes und des industriellen Bauens ein.

Seit 1985 entwickelt der Künstler das Konzept der Werkgruppe fortlaufend weiter.

Vertikal zwischen Boden und Decke oder horizontal zwischen Wänden eingespannt,

beziehen sich die „Unterstützenden Maßnahmen“ konstruktiv und real auf die

räumliche Umgebung. An definierten Positionen versperren sie den Raum, teilen

ihn in Segmente und gliedern ihn neu. Die Installationen erzeugen beim Betrachter

den Eindruck einer Stabilisierung und Destabilisierung des Raumes.

Durch die Verwendung baukonstruktiver Elemente machen die „Unterstützenden

Maßnahmen“ die unterschiedlichen Zustände des sichtbar Gebauten erlebbar und

verweisen auf den Prozess der Herstellung dieser Installation.

In die frühen Arbeiten der Serie integrierte Eberhard Bosslet Elemente des täglichen

Lebens wie Möbel oder Gerätschaften. Mit diesen Werken begründete

er seinen internationalen Ruf und gab dem Begriff der Installation eine unverwechselbare

Bedeutung.

 

Saarland Museum Saarbrücken 2012


Palais Thurn und Taxis Bregenz 2004 MOCA Sydney 1992


Weitere Werke:

http://youtu.be/jh1lx6is2t0

Eberhard Bosslet / Chisme – Heavy Duty

Heimleuchten

Seit 1979 realisiert Bosslet Skulpturen, Interventionen und raumgreifende

Lichtinstallationen mit elektrischem Licht und elektrischer Steuerung.


Die Skulpturen sind meist von der Decke hängende, leuchtende oder

sich bewegende Objekte die aus einer Kombination von Wohnraumleuchten

der 50er-70er Jahre, Antennen und andere Materialien hergestellt sind.

Werke: http://bosslet.com/lightart-lichtkunst.html


In seinen Lichtinterventionen verändert Bosslet die Nachtwirkung von markanten

Stadtbild prägender Bauwerke. Von Innen heraus zieht das unregelmäßig, arhytmisch

flackernde Licht die Aufmerksamkeit auf sich und hinterfragt so die

Erscheinungskonvention der Gebäude im Stadtraum.

Werke: http://youtu.be/sDyoKFa0ipc,


In seinen Installationen greift Bosslet auf Beleuchtungselemente temporärer

Festtagsbeleuchtungen des öffentlichen Außenraums zurück, die er in Innenräumen

zu eigenwilligen Konstellationen zusammenfügt. Die Leuchtelemente werden beim

örtlichen Provider ausgeliehen und nach der Ausstellung an diesen wieder zurückgegeben.

Die so ihrem räumlich Kontext, der jahreszeitlichen und festlichen Bestimmung

entzogenen Lichterketten, Lichtzeichen und Symbole werden zu raumgreifenden

Inszenierungen verdichtet.

Weitere vergleichbare Werke:

http://bosslet.com/heimleuchten-speyer.html

http://bosslet.com/heimleuchten-trier.html

http://bosslet.com/harkort-leipzig-2011.html



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Eberhard Bosslet Contemporary Art | contact@artrelation.de